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Auf dem Baumbilderweg zur Burgruine Osternohe

Im Wald des Schlossbergs verstecken sich wundervoll in die Natur integrierte Baumbilder. Es lohnt sich auch die verborgenen Kunstwerke zu suchen.

Der Schlossberg bei Osternohe bietet im Winter nicht nur die längste Liftanlage Mittelfrankens und eine wundervolle Schneepiste. Seit Mitte 2021 verstecken sich im Wald des Schlossbergs auch jede Menge wundervoll in die Natur integrierte Baumbilder des Osternoher Künstlers Peter Kraus. Wer genau hinsieht, erspäht nicht nur die offensichtlichen, vom Wegrand grüßenden Bilder, sondern entdeckt auch die etwas verborgenen Kunstwerke.

Start der Baumbilderweg-Wanderung

Start-/Endpunkt ist der kostenlose Wanderparkplatz Osternohe, Am Schloßberg, 91220 Schnaittach (einfach ins Navi eingeben). Die Wanderung ist ab 4 Jahren geeignet.

Vom Wanderparkplatz folgt ihr dem Blauen Kreuz auf Weißem Grund – das Zeichen des Heroldsteigs – auf der Straße „Am Schlossberg“ nach rechts oben. Ihr verlasst den Ortsteil Schlossberg und geht mit dem Blauen Kreuz Richtung Entmersberg. Links von euch im Wald erheben sich am Hang bereits die ersten moosbewachsenen Felsen. Die Straße führt euch  bald an einem Schuppen vorbei. Direkt gegenüber steht eine Bank. Wenn ihr dahinter, durch einen schmalen Durchlass in der Hecke, ein wenig dem Hang entgegengeht, öffnet sich vor euch im Wald bereits das erste Felsenpanorama mit teils bizarren Türmen und Formen.

Baumbilderweg

Ihr geht nach rechts und mündet bereits nach 50 Metern wieder in die Straße, der ihr mit dem Blauen Kreuz weiter nach links folgt. Die Straße macht eine Rechtskurve und kurz darauf eine Linkskurve Richtung Algersdorf. Hier verlasst ihr die Straße und folgt dem Blauen Kreuz auf einem Schotterweg geradeaus tiefer in den Wald. Euer Wanderzeichen führt euch bis zu einer Wandertafel. Hier biegt ihr mit dem Blauen Kreuz des Heroldsteigs und eurem neuen Wanderzeichen, dem Baumbilderweg, nach links ab. Gleich zu Beginn begrüßen euch vom Fuß eines Baumes eine Igel-Mama und ihr Junges mit zaghaftem Blick. Weitere Überraschungen folgen…;-)

Baumbilderweg

Schon bald erreicht ihr eine weitere Wandertafel. Hier wechselt ihr vom Heroldsteig nach links auf das Doppel-P auf gelbem Grund, dem Zeichen des Paul-Pfinzing-Wegs. Dem Baumbilderweg haltet ihr weiter die Treue. Auf schmaler werdendem Pfad wandert ihr der Windburg entgegen. Euer Weg führt euch um das Massiv der Windburg. Dann durchquert ihr eine kurze Felsenklamm, über die ein stolzer Adler wacht.

Zur Burgruine Osternohe

Dahinter geht es ein Stück hinab und einem gewaltigen Fels entgegen, zu dessen Füßen eine Bank zu einer kurzen Rast einlädt. Doch Vorsicht vor dem hinter der Bank in seiner Höhle lauernden Bären!

Baumbilderweg

Dahinter passiert ihr einen hohen Funkmast und überquert mit dem Paul-Pfinzing-Weg und dem Baumbilderweg einen breiten Schotterweg. Ihr folgt euren beiden Wanderzeichen wieder in den Wald, bald nach links und dann aus dem Wald auf eine Freifläche. Hier mündet der Waldweg in einen Schotterweg, dem ihr mit euren zwei neuen Wegzeichen, dem Gelben Querstrich und dem Grünen N, nach links folgt. Der Schotterweg wird im weiteren Verlauf zum gepflasterten Weg und führt euch mit Blick ins Osternoher Tal hinunter in den Ort Schlossberg. Am Wegesrand schaukelt ein gedankenverlorener, euch allen wohlbekannter Kobold und lächelt euch freundlich an.

Ihr erreicht den Ort – links unten erkennt ihr bereits euren Parkplatz – und biegt direkt nach dem ersten Haus auf dem Pflasterweg nach rechts oben zur Schlossberg-Ruine ab. Links erkennt ihr schon bald, am Ende eines Gartens, einen Teil der ehemaligen Burgmauer. Dann führen euch die Schilder nach links. Ein Warnschild weist euch auf das Betreten auf eigene Gefahr hin. Eine lange Treppe führt euch hinauf Richtung Bergfried-Ruine und Aussichtspunkt. Von der Burgruine kehrt ihr zum Pflasterweg zurück und gelangt kurz darauf geradeaus nach unten zum Wanderparkplatz zurück.

Die ausführliche Wegbeschreibung, einen Abstecher zur Windburg und die Sage, wie die Kirche zu Osternohe entstanden ist, findet ihr auf dem Blog Wandern mit Kindern in Franken

Bildnachweis: Familie Pavel

 

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